hindeuten

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung hin-deu-ten
Wortzerlegung hin- deuten
eWDG

Bedeutung

auf etw., jmdn., in eine bestimmte Richtung deuten
Beispiel:
sie deutet auf das Bild, den Polizisten, nach dem Bahnhof hin
übertragen etw. deutet auf etw. hinetw. weist auf etw. hin, lässt etw. erwarten
Beispiele:
alles deutet auf einen Witterungsumschwung, Regen hin
das deutet auf nichts Gutes hin
alles deutet darauf hin, dass …
Eine glatte Stirn / Deutet auf Unempfindlichkeit hin [ BrechtGedichte305]

Thesaurus

Synonymgruppe
anmerken · einen Fingerzeig geben · einen Wink geben · erkennen lassen · erwähnen · hindeuten · hinweisen · zu bedenken geben
Synonymgruppe
anscheinend · aussehen nach · hindeuten (auf) · möglicherweise · offenbar · offenkundig · offensichtlich · scheinen zu · vermutlich · wahrscheinlich · wohl · womöglich  ●  (alles) spricht für  variabel · ich könnte mir vorstellen (dass ...)  floskelhaft · scheinbar  ugs., fälschlich
Assoziationen
  • allem Anschein nach · augenscheinlich · dem Augenschein nach · dem äußeren Anschein nach zu urteilen · nach allem Anschein · offenbar · offensichtlich · so wie es aussieht · wie es scheint · wie es schien · äußerlich betrachtet
  • (nur) auf den ersten Blick (... scheinend) · (nur) zum Schein · Schein... · in Wirklichkeit nicht · vermeintlich  ●  scheinbar  ugs.
Synonymgruppe
(etwas) anzeigen · (etwas) vermuten lassen · Anlass zu der Vermutung geben (dass) · ein Hinweis sein (auf) · einen Hinweis darstellen (auf) · hindeuten (auf) · zu der Vermutung berechtigen (dass)  ●  deuten (auf)  geh. · ein Marker sein (für)  fachspr., medizinisch

Typische Verbindungen zu ›hindeuten‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hindeuten‹.

Verwendungsbeispiele für ›hindeuten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem Kopf deutete er gegen die Wand hinter dir hin. [Walter, Otto F.: Der Stumme, München: Kösel 1959, S. 146]
Dann deutete sie auf die mit den dunklen Augen hin. [Kuhnert, A. Arthur: Vier Mädchen in einer Zelle. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 297]
Das deutet auf eine besondere kultische Stellung dieses Tieres hin. [Pittioni, Richard: Der urgeschichtliche Horizont der historischen Zeit. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 682]
Sein Testament deutet darauf hin, daß er um 1557 geboren ist. [Arnold, Denis: Croce. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 10026]
Ihnen kommt immer mehr "Basis" abhanden und die Öffentlichkeit deutet auch noch hämisch darauf hin. [o. A.: UNSER DGB SCHLÄFT NICHT! In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1984]]
Zitationshilfe
„hindeuten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hindeuten>.

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