hinlangen

GrammatikVerb
Worttrennunghin-lan-gen
Wortzerlegunghin-langen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich an eine bestimmte Stelle langen, nach einer bestimmten Sache greifen, fassen
2.
salopp zupacken, zuschlagen
3.
salopp sich ungeniert bedienen, von etw. nehmen
4.
umgangssprachlich
a)
ausreichen, hinreichen
b)
auskommen, hinreichen

Typische Verbindungen zu ›hinlangen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinlangen‹.

Verwendungsbeispiele für ›hinlangen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit sie als solche auch kenntlich werden, langen die Verlage übrigens schon einmal hin.
Die Welt, 22.03.2004
Aber man traut sich doch wohl nicht, so richtig hinzulangen.
Süddeutsche Zeitung, 25.10.1994
Was würde es denn schaden, bei der Alten mal hinzulangen.
Schuder, Rosemarie: Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1987 [1977], S. 177
Aber die Hand langt nicht hin, der Arm ist zu kurz.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 292
Unertl Einmal die Pfoten verbrannt, und man langt nicht so leicht hin.
Fleißer, Marieluise: Pioniere in Ingolstadt, Berlin: Henschel 1976 [1926], S. 88
Zitationshilfe
„hinlangen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinlangen>, abgerufen am 28.03.2020.

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