hinlenken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghin-len-ken
Wortzerlegunghin-lenken
eWDG, 1969

Bedeutung

etw. auf ein bestimmtes Ziel, in eine bestimmte Richtung lenken
Beispiele:
seine Schritte zum Bahnhof hinlenken
jmds. Aufmerksamkeit auf einen Umstand, ein Gespräch auf ein heikles Thema hinlenken
ein duftender Rauch, der meinen Blick auf einen silbernen Dreifuß hinlenkte [G. Hauptm.4,519]

Typische Verbindungen zu ›hinlenken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinlenken‹.

Verwendungsbeispiele für ›hinlenken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Auto fuhr gar nicht dorthin, wo der Mann am Steuer es hinlenken wollte.
Der Spiegel, 02.11.1987
Wir wünschen, diese Zusammenarbeit noch stärker zu gemeinsamen konkreten Forschungsprojekten hinzulenken.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1985]
An reichen Mitteln fehlte es ihm nicht, und so lenkte ich ihn auf das Sanskrit hin.
Deussen, Paul: Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 23268
Die Absicht, den Sinn des Besuchers auf eine große Idee hinzulenken, ihn moralisch zu beeinflussen, wird offen ausgesprochen.
Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 17
Wenn Sie beweisen können, daß sie alle freiwillige Arbeiter waren, dann wäre das von erheblicher Bedeutung, aber Sie lenken Ihre Beweisführung gar nicht darauf hin.
o. A.: Einhundertneunundfünfzigster Tag. Donnerstag, 20. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 11195
Zitationshilfe
„hinlenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinlenken>, abgerufen am 30.03.2020.

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