hinschielen

GrammatikVerb
Worttrennunghin-schie-len
Wortzerlegunghin-schielen
eWDG, 1969

Bedeutung

zu jmdm., etw. schielen
Beispiel:
er schielte verstohlen zu dem Mädchen, nach der Tür hin
bildlich
Beispiel:
eine Satire auf das ... zum Adel hinschielende Bürgertum [Forschungen1955]

Typische Verbindungen zu ›hinschielen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

schielen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinschielen‹.

Verwendungsbeispiele für ›hinschielen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur ein paar Kinder schielen beim Kirchgang immer wieder zu ihm hin.
Süddeutsche Zeitung, 14.02.2000
Der Hund liegt jetzt da, hingedrückt an den Boden, schielt hin, hinauf; der Herr sitzt friedevoll, raucht.
Altenberg, Peter: Was der Tag mir zuträgt. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1901], S. 663
Sie schielten zu Frederico hin, der sich zum Ausruhen oben auf den Turm der Sandburg gelegt hatte.
Die Zeit, 22.11.2007, Nr. 47
Die Wirtin schielt über den Zwicker weg zu den beiden hin.
Christ, Lena: Die Rumplhanni. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1917], S. 17639
Die Frau auf dem Wagen und die Farbigen schielten häufig nach dem Reiter hin.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 387
Zitationshilfe
„hinschielen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinschielen>, abgerufen am 21.01.2020.

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