Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hinstreichen

Grammatik Verb
Worttrennung hin-strei-chen
Wortzerlegung hin- streichen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
hinfahren
2.
sich ganz nah über, an usw. etw., jmdm. hinbewegen

Verwendungsbeispiele für ›hinstreichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hilflos strich er in den Pausen, die ihm seine Übelkeit ließ, blindlings zu Karl hin. [Kafka, Franz: Amerika. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 8641]
Er schloß die Augen, strich mit der Hand darüber hin und öffnete die Augen von neuem. [Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 479]
Er gewann ihn knapp und strich die Kopeken zu sich hin. [Konsalik, Heinz G.: Der Arzt von Stalingrad, Hamburg: Dt. Hausbücherei 1960 [1956], S. 221]
Regen rauschte auf das Dach und strich von Zeit zu Zeit wie nasse Segel über die Fenster hin. [Wiechert, Ernst: Das einfache Leben, München: Ullstein Taschenbuchverl. 2000 [1946], S. 159]
Lange konnte ich in der dunklen Versenkung nicht ausharren, denn eine feuchtkalte Zugluft strich über mich hin. [Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 03.03.1909]
Zitationshilfe
„hinstreichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinstreichen>.

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