hinterbleiben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghin-ter-blei-ben
Wortzerlegunghinter-bleiben
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

selten zurückbleiben
  besonders als nächster Angehöriger eines Verstorbenen, als Leidtragender

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nichts ist so melancholisch wie die hinterbliebenen Orte der Industrie.
Der Tagesspiegel, 17.05.2003
Die hinterbliebenen Frauen und Kinder mußten naturgemäß auch betteln gehen, wenn sie nicht verhungern wollten.
Friedländer, Hugo: Der Brand der Neustettiner Synagoge vor den Schwurgerichten zu Köslin und Konitz. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 23068
Ihr hinterbliebener Mann war vollkommen untröstlich und weinte ununterbrochen Tag und Nacht.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 14.03.1924
Ich kannte mal die hinterbliebene Frau eines Straßenkehrers bei der Stadtdirektion.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 19
Und da ich die Gewohnheit habe, die Farbzeichen der im Bilde verwendeten Farben aufzuschreiben, so hinterbleibt von jedem meiner Bilder die Partitur.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„hinterbleiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinterbleiben>, abgerufen am 11.12.2019.

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