Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hintupfen

Grammatik Verb
Worttrennung hin-tup-fen
Wortzerlegung hin- tupfen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

tupfend an einer bestimmten Stelle erzeugen, besonders tupfend hinmalen

Verwendungsbeispiele für ›hintupfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das alles ist schön durchkomponiert und wunderbar leicht hingetupft, mitunter sehr humorvoll. [Süddeutsche Zeitung, 09.10.2001]
Warum kann er keinen weißen Schwanenhals betrachten, ohne eine rote Spur dazuzudenken, ein paar Tropfen Blut, dekorativ hingetupft oder zu einer Linie ausgezogen? [Die Zeit, 16.08.1991, Nr. 34]
Vieles ist hingetupft, manches scheint nur kurz auf und verschwimmt wieder, nichts ist bedeutungsschwer, Witz und Melancholie gehen eine menschenfreundliche Verbindung ein. [Süddeutsche Zeitung, 22.03.2000]
Wie mit dem Pinsel hingetupft wirkten weiße grasende Lämmchen auf dem satt grünen Rasen. [Die Zeit, 19.05.2004, Nr. 21]
Auch die Dialoge, die Green mit behutsamer Hand, andächtig und zurückhaltend hintupft, um nicht auf platt‑erklärende Weise zuviel von seinen Gestalten preiszugeben, bleiben quälend inhaltslos. [Die Zeit, 04.12.1992, Nr. 50]
Zitationshilfe
„hintupfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hintupfen>.

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