Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hinunterschleppen

Grammatik Verb
Worttrennung hi-nun-ter-schlep-pen · hin-un-ter-schlep-pen
Wortzerlegung hinunter- schleppen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
nach (dort) unten schleppen
2.
sich nach (dort) unten schleppend bewegen

Verwendungsbeispiele für ›hinunterschleppen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im koreanischen Fernsehen waren blutüberströmte Überlebende zu sehen, die von Helfern im Huckepack den Berg hinuntergeschleppt wurden. [Süddeutsche Zeitung, 16.04.2002]
Er zog sich also an und dann schleppten sie ihn hinunter zum Meeresstrand. [Neues Deutschland, 16.04.1950]
Man schleppte mich hinunter und legte mich auf eine Holzpritsche. [Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 176]
Von der Hotelhalle aus schleppen englische Mütter mit süßen Kindern viel Plastikgerät zum Sand hinunter. [Der Tagesspiegel, 30.08.2002]
Nach kurzer Zeit habe er gesehen, daß Hinz und Löwy auf zwei Brettern einen Gegenstand nach dem Keller hinuntergeschleppt hätten. [Friedländer, Hugo: Die Ermordung zweier Frauen in der Königgrätzer Straße in Berlin. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1910], S. 599]
Zitationshilfe
„hinunterschleppen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinunterschleppen>.

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