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hinunterschwingen

Grammatik Verb
Worttrennung hi-nun-ter-schwin-gen · hin-un-ter-schwin-gen
Wortzerlegung hinunter- schwingen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
sich nach (dort) unten schwingen
2.
Skisport in Schwüngen abwärts fahren

Verwendungsbeispiele für ›hinunterschwingen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn es in diesem Winter wieder kräftig schneien sollte, kann man den 115 Meter hohen Teufelsberg in Wilmersdorf hinunterschwingen. [Der Tagesspiegel, 19.11.2003]
Südlich von Nova Gorica beginnt sich das Land in sanften Hügeln zur Adria hinunterzuschwingen. [Die Zeit, 02.09.1994, Nr. 36]
Bei Rundtouren durch den ausgedehnten Skizirkus braucht man zudem keine Strecke zweimal hinunterzuschwingen. [Süddeutsche Zeitung, 25.02.1997]
Andere wollen als Skitouristen einreisen, notfalls in anderen Ortschaften ins lokale Skigebiet einsteigen und über das weit verzweigte Pistennetz doch noch in ihr Ziel hinunterschwingen. [Der Tagesspiegel, 24.01.2001]
Steht mitten im Schnee, der sich in unberührten oder schon von Schlangenlinien verunstalteten Hängen ins Tal hinunterschwingt, Schnee, der glitzert wie gläserne Schindeln. [Die Zeit, 04.02.1999, Nr. 6]
Zitationshilfe
„hinunterschwingen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinunterschwingen>.

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