hinuntertreiben

GrammatikVerb
Worttrennunghi-nun-ter-trei-ben · hin-un-ter-trei-ben
Wortzerlegunghinunter-treiben
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
nach (dort) unten treiben; treibend hinunterbringen
2.
nach (dort) unten treiben, getrieben werden

Typische Verbindungen zu ›hinuntertreiben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinuntertreiben‹.

Verwendungsbeispiele für ›hinuntertreiben‹

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Oft fast zu schnell treibt es die Schlitten den gewundenen Weg nach Hohenschwangau hinunter.
Die Zeit, 25.01.1982, Nr. 04
Ein merkwürdig lächelnder Welles treibt dann schicksalhaft und ironisch den Bach hinunter.
Süddeutsche Zeitung, 13.01.1995
Der Ton knarrender Wagenräder trieb mich den langen, Unkraut bewachsenen Weg hinunter bis hinter das Haus.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 4922
Der tiefe Oberlehrer hatte die Aufsicht und achtete es nicht für Raub, das Volk zur Andacht hinunterzutreiben.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 635
Fuhr von Süden her, faßte die Eisschollen, die hinuntertrieben, schob sie übereinander und warf sie krachend gegen den Alten Zoll.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 229
Zitationshilfe
„hinuntertreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinuntertreiben>, abgerufen am 10.04.2020.

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