hinunterziehen

Grammatik Verb
Worttrennung hi-nun-ter-zie-hen · hin-un-ter-zie-hen
Wortzerlegung hinunter-ziehen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
nach (dort) unten ziehen; ziehend hinunterbewegen, -bringen, -befördern
2.
a)
nach unten, in ein niedrigeres Stockwerk (um)ziehen
b)
nach (dort) unten ziehen, sich stetig fortbewegen
3.
sich bis (dort) unten hinziehen, erstrecken, nach (dort) unten verlaufen

Typische Verbindungen zu ›hinunterziehen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinunterziehen‹.

Verwendungsbeispiele für ›hinunterziehen‹

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Ebenso lange ist der letzte Bäcker weg, im vergangenen Jahr zog auch der alte Kaplan ins Tal hinunter.
Die Zeit, 25.02.2004, Nr. 09
Wenn man deine um Hilfe ausgestreckte Hand ergreift, versuchst du, einen hinunterzuziehen.
Der Spiegel, 09.02.1987
Es zog ihn wie mit Seilen wieder hinunter an den Quai.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 33
Vater und Mutter Hardekopf eingehakt voran, die drei Söhne hinterdrein, so zogen sie die Steinstraße hinunter.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 33
Der Künstler zieht Marie vom Stuhl hinunter auf den Boden.
Hermann, Judith: Sommerhaus, später, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 2000 [1998], S. 157
Zitationshilfe
„hinunterziehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinunterziehen>, abgerufen am 03.06.2020.

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