hissen

GrammatikVerb · hisste, hat gehisst
Aussprache
Worttrennunghis-sen (computergeneriert)
Wortbildung mit ›hissen‹ als Erstglied: ↗Hissung  ·  mit ›hissen‹ als Letztglied: ↗aufhissen
eWDG, 1969

Bedeutung

eine Fahne, ein Segel hisseneine Fahne, ein Segel hochziehen
Beispiele:
zum Zeichen der Kapitulation wurde die weiße Fahne gehisst
nach der Ersteigung des Gipfels hissten die Bergsteiger die Flagge ihres Vaterlandes
die auf Halbmast gehissten Fahnen
Sie richteten den Notmast her ... und hißten mit vieler Mühe das Segel [LuserkeErzwungener Bruder27]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

hissen Vb. ‘(mit Seil, Tau, Talje) hochziehen’. Der aus der nd.-nl. Seemannssprache stammende Ausdruck nd. hissen, hīsen (16. Jh.), nl. hijsen (15. Jh.) ist lautmalenden Ursprungs und ahmt das helle, surrende Geräusch nach, das beim Aufziehen der Segel, Rahen oder der Flagge entsteht. Nl. Lautung folgendes heißen wird (statt hissen) gegen Ende des 19. Jhs. in der Marine eingeführt.

Thesaurus

Synonymgruppe
aufwinden · hissen · ↗hochziehen
Zitationshilfe
„hissen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hissen>, abgerufen am 26.05.2019.

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