Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hm

Grammatik Interjektion
Nebenformen hmm
Nebenformen hmmm
Aussprache 

Bedeutungsübersicht+

  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. drückt Einverständnis, Zustimmung aus
    2. 2. drückt Nachdenklichkeit aus
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
drückt Einverständnis, Zustimmung aus
Beispiele:
»Kommst du mit ins Kino?« »Hm«
»Du hast es schon am Morgen erfahren, nicht wahr?« »Hm ja« [ FusseneggerAntlitz92]
2.
drückt Nachdenklichkeit aus
Beispiele:
»Hm«, machte Clauß, »warum sollen die Leute auch nicht geschliffen werden« [ A. ZweigEinsetzung187]
Hm, hm. Und auch die Fußspuren sind nicht die seinen [ FusseneggerAntlitz23]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

hm Interjektion auch hem, hum sowie in der Doppelung hm hm und hem hem. Zunächst Schriftzeichen für ein Hüsteln oder Räuspern (hem hem, 16. Jh.), auch um Aufmerksamkeit zu erlangen, vgl. das abgeleitete Verb huemschen ‘leviter tussitando quid indicare’ („durch leichtes Husten etw. anzeigen“, Stieler 1691). Danach vor allem Geprächspartikel in der Art eines Brummtones in verschiedenen Bedeutungsnuancen. Als Ausdruck der Nachdenklichkeit und des Zweifels, der Verlegenheit oder Verwunderung, der Kritik und Mißbilligung, als zögerliche oder unwillige Bejahung, aber auch (zumal in der Doppelung hm hm, verbunden mit Kopfschütteln) der Verneinung, als fragende Bitte (hm?) um Wiederholung oder Bestätigung, schließlich auch satzeinleitendes bedeutungsleeres Füllwort.

Typische Verbindungen zu ›hm‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hm‹.

Zitationshilfe
„hm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hm>.

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