Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hochbiegen

Grammatik Verb
Worttrennung hoch-bie-gen
Wortzerlegung hoch- biegen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
nach oben biegen
2.
sich nach oben verbiegend verformen

Verwendungsbeispiele für ›hochbiegen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das stakt und wackelt in Jeans und spitzen Boots vor sich hin, auf den Köpfen die großen Hüte, die Krempen tausendfach verschieden hochgebogen. [Süddeutsche Zeitung, 21.10.2000]
Mit vereinten Kräften schafften es die beiden Polizisten schließlich, das Garagengitter hochzubiegen. [Bild, 12.02.1999]
Doch weil das Auto damit zu langsam war, wurde die Frontpartie mitten in der Saison hochgebogen. [Bild, 31.01.2001]
Bei der einen hängen die Mundwinkel so tief, daß der Pilot ihr zeigt, wie man Lippen hochbiegen kann – da verzieht sie fast ihre Larve. [Der Tagesspiegel, 17.03.1998]
Schwere, empfindliche Gipsplatten, die sich an den Rändern hochbiegen, liegen auf silbern lackierten Holzbalken und Bierkisten. [Der Tagesspiegel, 01.04.2003]
Zitationshilfe
„hochbiegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochbiegen>.

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