Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hochholen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung hoch-ho-len
Wortzerlegung hoch- holen
eWDG

Bedeutung

norddeutsch, mitteldeutsch, umgangssprachlich jmdn., etw. nach oben holen, schaffen
Beispiel:
das Kind holt ein Glas Eingemachtes aus dem Keller hoch

Verwendungsbeispiele für ›hochholen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei wurden auch Knochen hochgeholt – und offensichtlich nicht mustergültig entsorgt. [Bild, 14.09.2002]
Wir möchten nicht Dinge wieder hochholen, die der Organismus schon gut für sich verpackt hat. [Die Zeit, 27.11.2012, Nr. 47]
Doch reicht das, die SPD im ganzen Land wieder hochzuholen? [Die Zeit, 09.05.2007, Nr. 20]
Jeder hat doch solche Seiten – das muß man nur hochholen. [Süddeutsche Zeitung, 22.07.1995]
Hat er nicht die französische Nationalelf aus ähnlichen Tiefen hochgeholt? [Bild, 09.09.1998]
Zitationshilfe
„hochholen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochholen>.

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