hochmolekular

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghoch-mo-le-ku-lar
Wortzerlegunghoch-molekular
eWDG, 1969

Bedeutung

Chemie aus großen Molekülen bestehend
Beispiele:
eine hochmolekulare Substanz
Zellulose ist ein hochmolekulares Kohlenhydrat

Typische Verbindungen zu ›hochmolekular‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hochmolekular‹.

Verwendungsbeispiele für ›hochmolekular‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach M. W. Travers soll eine Bildung von hochmolekularen Modifikationen unter gewissen Umständen möglich sein.
Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 129
Es ist also der Ester einer hochmolekularen Säure mit einem hochmolekularen Alkohol.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 434
Wichtig ist die Pyrolyse beim "Aufbrechen" von hochmolekularen Kohlenwasserstoffen im Erdöl zu niedermolekularen, leichter flüchtigen Stoffen wie Heizöl oder Benzin.
o. A. [cs]: Pyrolyse-Anlage. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1980]
Dagegen darf in der EU seit 1998 nur noch hochmolekulares Carrageen für Lebensmittel verwendet werden.
Süddeutsche Zeitung, 23.10.2001
Mengenmäßig enthält der Kaffeeaufguß an gelösten Bestandteilen vor allem hochmolekulare Kohlenhydrate, Farbstoffs (Melanoidine), Säuren und Mineralstoffe.
Die Zeit, 05.02.1979, Nr. 06
Zitationshilfe
„hochmolekular“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochmolekular>, abgerufen am 05.04.2020.

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