hochpäppeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung hoch-päp-peln
Wortzerlegung  hoch- päppeln
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
jmdn. durch sorgfältige Ernährung, Pflege großziehen, gesund machen
Beispiele:
ein Kind hochpäppeln
sie hatte ihn nach seiner Krankheit mit vieler Mühe wieder hochgepäppelt
2.
abwertend, übertragen etw., jmdn. unter großem Kraftaufwand fördern
Beispiel:
der Faschismus war vom deutschen Monopolkapital hochgepäppelt worden

Typische Verbindungen zu ›hochpäppeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hochpäppeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›hochpäppeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Inzwischen haben ihn die Pfleger von 16 auf 29 Kilogramm hochgepäppelt.
Süddeutsche Zeitung, 20.02.1997
Ihr Abschluß wäre aber davon abhängig, wie weit es gelingt, die griechische Wirtschaft auf westeuropäisches Niveau hochzupäppeln.
Die Zeit, 16.02.1976, Nr. 07
Wir standen zwei Jahre unten drin und sind gerade dabei, ein zartes Pflänzchen hochzupäppeln.
Bild, 15.05.2001
Er nahm eine Auszeit und wurde daheim von seiner Mutter auf nun wieder rund 65 kg hochgepäppelt.
Der Tagesspiegel, 25.11.2000
Und auf allen Festländern der westlichen Welt post-industrielle Dienstleistungsgesellschaften hochgepäppelt wurden.
konkret, 1987
Zitationshilfe
„hochpäppeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochp%C3%A4ppeln>, abgerufen am 15.10.2021.

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