Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hochpäppeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung hoch-päp-peln
Wortzerlegung hoch- päppeln
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
jmdn. durch sorgfältige Ernährung, Pflege großziehen, gesund machen
Beispiele:
ein Kind hochpäppeln
sie hatte ihn nach seiner Krankheit mit vieler Mühe wieder hochgepäppelt
2.
abwertend, übertragen etw., jmdn. unter großem Kraftaufwand fördern
Beispiel:
der Faschismus war vom deutschen Monopolkapital hochgepäppelt worden

Verwendungsbeispiele für ›hochpäppeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihr Abschluß wäre aber davon abhängig, wie weit es gelingt, die griechische Wirtschaft auf westeuropäisches Niveau hochzupäppeln. [Die Zeit, 16.02.1976, Nr. 07]
Inzwischen haben ihn die Pfleger von 16 auf 29 Kilogramm hochgepäppelt. [Süddeutsche Zeitung, 20.02.1997]
Wir standen zwei Jahre unten drin und sind gerade dabei, ein zartes Pflänzchen hochzupäppeln. [Bild, 15.05.2001]
Er nahm eine Auszeit und wurde daheim von seiner Mutter auf nun wieder rund 65 kg hochgepäppelt. [Der Tagesspiegel, 25.11.2000]
So vergeht eben der Ruhm der Welt, wenn er nicht durch den Zaster der „Kapitalisten“ hochgepäppelt wird. [Die Zeit, 24.02.1969, Nr. 08]
Zitationshilfe
„hochpäppeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochp%C3%A4ppeln>.

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