hochpeitschen

GrammatikVerb
Worttrennunghoch-peit-schen
Wortzerlegunghoch-peitschen
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend etw. forciert vorantreiben
Beispiel:
den Chauvinismus, die Leidenschaften hochpeitschen
jmdn. von neuem antreiben
Beispiel:
[diese Sehnsucht] peitschte ... ihn wieder hoch, daß er die Erschlaffung nicht mehr spürte [G. HermannKubinke89]

Typische Verbindungen zu ›hochpeitschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hochpeitschen‹.

Verwendungsbeispiele für ›hochpeitschen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hätte es ein paar Karikaturen zum »Kampf der Kulturen« hochgepeitscht?
Die Zeit, 15.03.2006, Nr. 11
Er peitschte hoch und peitschte mit seinen nassen Tatzen über uns hinweg.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 240
Dass die amerikanische Politik und nicht das verbrecherische Regime in Bagdad europäische Emotionen hochpeitscht, ist allerdings unbestreitbar.
Die Welt, 16.04.2003
Techno macht sich ja zunutze, dass seine Frequenz etwas über den physiologischen Rhythmen liegt und diese damit hochpeitscht.
Der Tagesspiegel, 20.07.2001
Als der noch Manager war, peitschte er die Spiele gegen Bayern zu den bedeutendsten Schlachten des Jahrhunderts hoch.
Bild, 08.05.2000
Zitationshilfe
„hochpeitschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochpeitschen>, abgerufen am 28.03.2020.

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