Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hochpreisen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung hoch-prei-sen
Wortzerlegung hoch- preisen
eWDG

Bedeutung

gehoben jmdn., etw. sehr rühmen, loben
Beispiele:
einen Dichter, Forscher, Gott hochpreisen
eine hochgepriesene Landschaft

Verwendungsbeispiele für ›hochpreisen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der in letzter Zeit vom Organisator des Festivals so hochgepriesene deutsche Jazz erhielt erst beim Ball am Ende des Festivals seine Chance. [Die Zeit, 19.11.1965, Nr. 47]
Am schlimmsten sieht es bei den früher einmal hochgepriesenen US‑Fonds aus. [Die Zeit, 27.04.1973, Nr. 18]
Sondern er stellt die hochgepriesenen Errungenschaften der niederländischen Malerei radikal in Frage. [Die Zeit, 29.09.1967, Nr. 39]
Über alle Zivilisation, ihrer zwingenden Ordnung und ihren Gesetzen herrscht hier noch die einst hochgepriesene Freiheit der Lüfte. [Die Zeit, 11.04.1969, Nr. 15]
Wenn sich jetzt die bürgerliche Propaganda bemüht, diese angeblich unpolitische Organisation hochzupreisen, dann wird das zu ganz bestimmten politischen Zwecken gemacht. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1977]]
Zitationshilfe
„hochpreisen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochpreisen>.

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