Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hochschwingen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung hoch-schwin-gen
Wortzerlegung hoch- schwingen
eWDG

Bedeutung

etw., sich nach oben schwingen
Beispiele:
die Arme hochschwingen
das Kind schwingt sich in der Schaukel hoch

Verwendungsbeispiele für ›hochschwingen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei schwingt der Linksspringer rechts an dem Stab hoch, der Rechtsspringer links. [Hoke, Ralph Johann u. Schmith, Otto: Grundlagen und Methodik der Leichtathletik, Leipzig: Barth 1937, S. 100]
Es tobte, schwang sich an den Fässern hoch und brachte sie ins Rollen, sprang dazwischen und gellte darüber. [Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 201]
Auch viele Fremde beteiligten sich an dem Tanz, darauf bedacht, die komplizierten Figuren richtig auszuführen, die Frauen hochschwingend, unbeholfen, aber mit Liebe. [Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 264]
Beim Verlassen der Zelle haben die Gefangenen das rechte Bein hochzuschwingen und ihre Mützen auf die Oberschenkel zu schlagen. [Die Zeit, 27.11.1964, Nr. 48]
Für große Aufregung sorgte Sangha gestern Mittag, als sie sich mit dem Kleinen im Arm die Stange hochschwang und in ihrem Schlafbeutel verschwand. [Die Welt, 26.08.2004]
Zitationshilfe
„hochschwingen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochschwingen>.

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