Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hochselig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung hoch-se-lig
Wortzerlegung hoch- selig
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

veraltet verstorben, selig (bei der Nennung verstorbener, hoch stehender oder hoch geachteter Personen)

Typische Verbindungen zu ›hochselig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hochselig‹.

Verwendungsbeispiele für ›hochselig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem hochseligen Kaiser Rudolf sei fast all sein Geld dabei in Rauch aufgegangen. [Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 6178]
Das Unglück sei da, man brauche kein anderes Zeichen mehr, wenn schon der hochselige Kurfürst August selbst aus dem Sarge stiege, um es anzuzeigen. [Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 6101]
Der Sozialdemokrat hält den „hochseligen“ Friedrich Wilhelm III. für ein Symbol der Restauration. [Die Zeit, 01.04.1988, Nr. 14]
Vor dem Denkmal der hochseligen Kaiserin Augusta am Brandenburger Tor stand einmal ein Arbeiter und sah sich die Puppe lange an. [Tucholsky, Kurt: Drei junge Oldenburger. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925]]
Zitationshilfe
„hochselig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochselig>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
hochsehen
hochseetüchtig
hochschürzen
hochschätzen
hochschäftig
hochsensibel
hochsignifikant
hochsinnig
hochsommerlich
hochspekulativ