hochstaplerisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghoch-stap-le-risch
WortzerlegungHochstapler-isch
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
Und um halb sechs Uhr kam Coax mit einer neuen geradezu flammenden Krawatte, so unsolide und hochstaplerisch wie nur möglich aussehend [BrechtDreigroschenroman52]

Verwendungsbeispiele für ›hochstaplerisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchmal empfinde ich die Arbeit nur noch als hochstaplerisch, so klein sind die Ansprüche geworden.
Die Zeit, 09.04.2001, Nr. 15
So sah man dieses Jahr schon hochstaplerische Piloten, provinzielle Stewardessen und verliebte Bonusmeilen-Sammler.
Süddeutsche Zeitung, 02.10.2003
Gewiß gibt es gefährliche, verderbliche, hochstaplerische, wertlose, eigenmächtige »Stürmer und Dränger« in der besonders modernsten Literatur.
Altenberg, Peter: Mein Lebensabend, Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 6472
Mit dem Auftauchen hochstaplerischer Ambivalenzen in der Moderne verändert sich der gesellschaftliche Haushalt der Intelligenz.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 2, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 793
Das Resultat heißt "Friedenssaison" und wurde unter der leicht hochstaplerischen Bezeichnung Oper nun auszugsweise im Literaturforum im Brecht-Haus vorgestellt.
Der Tagesspiegel, 10.05.2002
Zitationshilfe
„hochstaplerisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hochstaplerisch>, abgerufen am 05.04.2020.

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