Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hockenbleiben

Alternative Schreibung hocken bleiben
Grammatik Verb
Worttrennung ho-cken-blei-ben ● ho-cken blei-ben
Rechtschreibregel § 34 (4)

Bedeutungsübersicht+

  1. [umgangssprachlich] sitzenbleiben
    1. a) ...
    2. b) [bildlich] in der Schule nicht in die nächste Klasse versetzt werden
    3. c) [bildlich] ...
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich sitzenbleiben
a)
Beispiele:
lange Jahre auf demselben Arbeitsplatz hockenbleiben, hocken bleiben
das Mädchen nahm die auswärtige Stellung nicht an und blieb bei den Eltern hocken
b)
bildlich in der Schule nicht in die nächste Klasse versetzt werden
Beispiel:
der Junge war im vorigen Jahr hockengeblieben
c)
bildlich
Beispiel:
auf seinen Waren hockenbleiben (= seine Waren nicht loswerden)

Verwendungsbeispiele für ›hockenbleiben‹, ›hocken bleiben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn es nicht so verdammt heiß wäre, wäre es am besten, für immer hier hockenzubleiben. [Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 886]
Allenfalls könnten die vier alliierten Sieger, die sich bislang nicht sonderlich gut vertragen haben, auf ihren Siegerrechten hockenbleiben. [Der Spiegel, 27.11.1989]
Vor dem Fernseher, ergänzen wir deprimiert, wird kein Zuschauer zum Tänzer und Star, vor dem Fernseher muß man hockenbleiben. [Die Zeit, 02.10.1987, Nr. 41]
Zitationshilfe
„hockenbleiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hockenbleiben>.

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