Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hoheitlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ho-heit-lich
Wortzerlegung Hoheit -lich
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
von der Staatsgewalt ausgehend; die Befugnisse der Verwaltung betreffend
2.
selten dem Fürstenstand entsprechend, vornehm, würdevoll

Typische Verbindungen zu ›hoheitlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hoheitlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›hoheitlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Ende ist allerdings ein hoheitlicher Akt notwendig, da muß jemand den Stempel draufdrücken. [Die Zeit, 09.04.1993, Nr. 15]
Doch die Deutschen tun sich bisher schwer damit, hoheitliche Rechte mit privatem Geld durchzusetzen. [Süddeutsche Zeitung, 23.03.2001]
Ihm zufolge ist die Sprache "vorstaatlich" und somit der hoheitlichen Regelung entzogen. [Süddeutsche Zeitung, 22.10.1997]
Dem Volk freilich bieten sie sich vor allem hoheitlich, wenn nicht arrogant dar. [Die Zeit, 19.05.1978, Nr. 21]
Mit George teilte L. auch den hoheitlichen, sakralen Anspruch an Kunst. [o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 30153]
Zitationshilfe
„hoheitlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hoheitlich>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
hofrätlich
hofmännisch
hofmeistern
hofieren
hoffärtig
hoheitsvoll
hohes Tier
hohl
hohlbrüstig
hohlköpfig