homonym

GrammatikAdjektiv · ohne Steigerung
Worttrennungho-mo-nym (computergeneriert)
GrundformHomonym
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Homonym · homonym
Homonym n. ‘mit einem anderen gleichlautendes, nach Herkunft und Bedeutung jedoch verschiedenes Wort’; die zunächst pluralische gelehrte Entlehnung Homonyme (19. Jh.) folgt gleichbed. griech. (rhḗmata) homṓnyma (ὁήματα ὁμώνυμα) bzw. lat. (verba) homōnyma. Daraus auch homonym Adj. ‘gleichlautend’; vgl. griech. homṓnymos (ὁμώνυμος) ‘gleichnamig’, s. ↗homo- und (zum Grundwort) ↗anonym. Vgl. ältere Umschreibungen wie gelich stymmende wörther und ungelicher bedeuttung (16. Jh.), übereinlautende Wörter von verschiedener Bedeutung, gleichlautende Wörter (18. Jh.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Vorliebe für den spekulativen Gebrauch homonymer Wörter, in denen H. die Dialektik des Gedankens schon sprachlich vorgeformt findet, verführt ihn bisweilen zu pseudoetymologischen Wortspielen.
Wieland, W.: Hegel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 17376
Die Sehnenorgane hemmen über eine di- oder trisynaptische Verbindung die homonymen Motoneurone und die der Synergisten und erregen disynaptisch die Motoneurone der Antagonisten.
Blickhan, Reinhard: Motorische Systeme bei Vertebraten. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 188
Zitationshilfe
„homonym“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/homonym>, abgerufen am 24.10.2019.

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