Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hott

Grammatik Interjektion
Aussprache 
eWDG

Bedeutung

Ruf, mit dem der Fuhrmann seine Zugtiere antreibt, lenkt   vorwärts!, hü!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

hott · hü
hott, Interjektion antreibende Fuhrmannsrufe an Zugtiere ‘vorwärts!’, auch richtungweisend hott ‘nach rechts!’ (15. Jh.), ‘nach links!’, verstärkt hotte!, hotta!, hotto!, hüa! und hottehü! oder in der Doppelung hott hott! Über Herkunft und Entstehung der Rufe ist nichts bekannt. Sie sind eingegangen in kindersprachliche Bezeichnungen für ‘Pferd’ wie Hottepferdlein (16. Jh.), Hottogaul (Schiller), Hottehüh, Hotto, schweiz. Hotteli. Zur Charakterisierung unentschlossenen Verhaltens in der Redensart weder hü noch hott sagen.

Typische Verbindungen zu ›hott‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hott‹.

Verwendungsbeispiele für ›hott‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ginge hü und hott und ständig würde an neuen Gesetzen gedoktert. [Die Zeit, 10.02.1992, Nr. 06]
Noch eben habe Schröder zu Rusk in Athen „hüh“ gesagt, da sage Adenauer, von dessen Cadenabbia‑Residenz der deutsche Außenminister gerade gekommen sei, „hott“. [Die Zeit, 18.05.1962, Nr. 20]
Es ist wieder hüh und hott ", sagte der U19‑Trainer des Deutschen Fußball‑Bundes (DFB). [Die Zeit, 20.06.2012 (online)]
Zitationshilfe
„hott“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hott>.

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