Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hundekalt

Grammatik Adjektiv
Nebenform selten hundskalt
Aussprache 
Worttrennung hun-de-kalt ● hunds-kalt
Wortzerlegung hunde- kalt
eWDG

Bedeutung

salopp sehr kalt
Beispiel:
heute ist es hundekalt, hundskalt

Verwendungsbeispiele für ›hundekalt‹, ›hundskalt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hundekalt ist es für den Körper, wenn die trocken gebliebenen Stücke jetzt reichen sollen, die Beine und Füße einzuhüllen. [Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 164]
Doch es hat geregnet und geschneit, es war hundekalt, und die Wolken hingen tief. [Die Zeit, 04.12.1995, Nr. 49]
Der Gang war sehr lang, es war stockfinster und hundekalt. [Plievier, Theodor: Stalingrad, München u. a.: Desch 1973 [1946], S. 348]
Außerdem war es draußen hundekalt. [Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 260]
Es ist nämlich hundekalt am Dienstagmorgen um kurz nach neun im Wildbad Kreuth. [Der Tagesspiegel, 08.01.2002]
Zitationshilfe
„hundekalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hundekalt>.

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