hupen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghu-pen
Wortbildung mit ›hupen‹ als Erstglied: ↗Huperei · ↗Hupkonzert · ↗Hupverbot
 ·  mit ›hupen‹ als Letztglied: ↗anhupen
eWDG, 1969

Bedeutung

die Hupe ertönen lassen
Beispiele:
ein Auto, der Fahrer hupt
draußen hupte es
man hörte das Hupen des Taxis
Hinter dem Lastwagen krochen zwei Personenwagen, einer davon hupte ungeduldig [NossackSpirale21]
Fröhlich hupend bremste der Wagen vor dem Wahlschen Hause [A. ZweigJunge Frau337]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Hupe · hupen · Lichthupe
Hupe f. ‘akustisches Signalinstrument für Kraftfahrzeuge’ (seit 1898) beruht auf lautmalenden mundartlichen Bezeichnungen für ‘Pfeife, Flöte’, vgl. rhein. pfälz. Hub, Huben ‘aus entrindeten Zweigen geschnittene Pfeife’, rhein. hess. Huppe ‘Flöte aus Weidenrinde’, bair. Huppe ‘Hirtenpfeife aus Rinde’, schwäb. Hupe ‘kleine Maipfeife’. Für ‘Signalpfeife, -horn’ gilt Hupe in der Jägersprache, bei Feuerwehr, Straßenbahn und schließlich bei Kraftfahrzeugen. hupen Vb. (Anfang 20. Jh.). Lichthupe f. optisches Signal mit den Frontscheinwerfern der Kraftfahrzeuge (Mitte 20. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
die Hupe betätigen · hupen
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›hupen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hupen‹.

Verwendungsbeispiele für ›hupen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dann stehen alle herum und irgendwer beginnt zu hupen.
Der Tagesspiegel, 06.09.2001
Ein Übermütiger hupt fünfzehn Minuten vor einem Haus - ich warte mit ihm.
Tucholsky, Kurt: Traktat über den Hund, sowie über Lerm und Geräusch. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 9080
Aus der nahen Kurve hupt es ununterbrochen und leider sehr vernehmlich ins stille Tal hinab.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 25657
Er hört unten ein Auto hupen, verboten laut und lang.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 218
Weil man aber fahren will, kann man zum Beispiel hupen.
Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 144
Zitationshilfe
„hupen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hupen>, abgerufen am 05.04.2020.

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