Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

idolisieren

Grammatik Verb · idolisiert, idolisierte, hat idolisiert
Worttrennung ido-li-sie-ren
Wortzerlegung Idol -isieren
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

zum Idol machen

Verwendungsbeispiele für ›idolisieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit sympathischer Distanzierung verwahrt sich der Verfasser immer wieder gegen die Versuchung, Disraeli zu idolisieren. [Die Zeit, 21.07.1967, Nr. 29]
Wer die alte Schaubühne zu Peter Steins Zeiten idolisierte, wird womöglich ins »Berliner Ensemble« kommen. [Süddeutsche Zeitung, 02.05.2000]
Die Bühne idolisiert, anders als der Roman es mit seinem Pochen auf subjektive Befangenheit tun kann und muß, den Standpunkt des Protagonisten. [Die Zeit, 02.02.1970, Nr. 05]
Ende der siebziger Jahre muß Patricia Mazuy ähnlich »idolisiert« gewesen sein. [Die Zeit, 11.11.1994, Nr. 46]
Er betreibt wie sie eine gezielte Trivialisierung von Literatur, keineswegs jedoch idolisiert er die Pop‑ und Subkultur. [Die Zeit, 09.02.1981, Nr. 06]
Zitationshilfe
„idolisieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/idolisieren>.

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