innervieren

Worttrennungin-ner-vie-ren (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Medizin mit Nerven, mit den von den Nerven aufgenommenen Reizen versorgen, versehen
2.
bildungssprachlich anregen, Auftrieb geben, zu etw. veranlassen

Thesaurus

Synonymgruppe
aktivieren · ↗ankurbeln · ↗anregen · ↗anspornen · ↗antreiben · ↗aufpeitschen · ↗aufputschen · ↗erregen · ↗hervorrufen · in Wallung bringen · innervieren · ↗powern · ↗puschen · ↗pushen · ↗stimulieren
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Faser Muskel Neuron Organ

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›innervieren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dagegen werden nicht alle sympathisch innervierten Organe durch den Parasympathikus innerviert.
Jänig, Wilfrid u. Bräunig, Peter: Vegetatives Nervensystem bei Vertebraten und Invertebraten. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 209
Die enorme Maschine weit über jeden Sinn konnte nämlich vom Gehirn aus nicht mehr ordentlich innerviert werden.
Bölsche, Wilhelm: Das Leben der Urwelt, Leipzig: Dollheimer 1931 [1931], S. 220
Und dann begeistert, ermuntert, innerviert ihn in Weimar eine zweite Sonne, sein Wahlbruder Goethe.
konkret, 1984
Sehr bald gelingt es dem Kranken den Facialis wieder direkt willkürlich zu innervieren.
Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 133
Vom Visceralgebiet abstammende Bildungen müßten splanchnische Muskeln aufweisen und von Hirnnerven, z. B. vom Vagus, innerviert sein.
Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 73
Zitationshilfe
„innervieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/innervieren>, abgerufen am 19.03.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
innerverbandlich
Innervation
innert
Innerste
innerstädtisch
innerweltlich
innerwissenschaftlich
innewerden
innewohnen
innig