insolent

GrammatikAdjektiv
Worttrennungin-so-lent (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›insolent‹ als Grundform: ↗Insolenz
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltend anmaßend, unverschämt
Beispiele:
eine insolente Frage
so ein insolentes Lächeln!
etw. für insolent halten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

insolent · Insolenz
insolent Adj. ‘ungebührlich, anmaßend, unverschämt’ (17. Jh.), aus lat. īnsolēns (Genitiv īnsolentis) ‘ungewöhnlich, gegen Gewohnheit und Sitte verstoßend, unverschämt’, mit negierendem in- (s. ↗in-) gebildetes Part. Präs. zu lat. solēre ‘gewohnt sein’. Insolenz f. ‘Ungebührlichkeit, Anmaßung, Unverschämtheit’ (17. Jh.), lat. īnsolentia ‘das Ungewohnte, Übertriebene, Unverschämtheit’.

Thesaurus

Psychologie
Synonymgruppe
anmaßend · ↗arrogant · ↗aufdringlich · ↗dominant · ↗großtuerisch · ↗hochfahrend · ↗hoffärtig · ↗vermessen · ↗überheblich · übertrieben selbstbewusst  ●  ↗präpotent  österr. · insolent  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • aufgeblasen · durchdrungen von der eigenen Bedeutsamkeit · ↗geschwollen · ↗großspurig · selbstwichtig · selbstüberzeugt · von sich selbst überzeugt

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Lord Ribblesdale posiert als der insolente Snob im Jagdkostüm und Sir Swettenham glänzt dekoriert mit den Insignien des Gouverneurs von Singapur.
Süddeutsche Zeitung, 20.11.1998
Zitationshilfe
„insolent“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/insolent>, abgerufen am 21.05.2019.

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