Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

instrumental

Grammatik Adjektiv
Aussprache  [ɪnstʀumɛnˈtaːl]
Worttrennung in-stru-men-tal · ins-tru-men-tal · inst-ru-men-tal
Wortzerlegung Instrument -al
Wortbildung  mit ›instrumental‹ als Erstglied: Instrumentalbegleitung · Instrumentalchor · Instrumentalist · Instrumentalmusik · Instrumentalsatz · Instrumentalsolist · Instrumentalstück · instrumentalisieren
Herkunft Latein
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Musik ausschließlich mit Musikinstrumenten, nicht unter Mitwirkung von Singstimmen ausgeführt; von Musikinstrumenten hervorgebracht
2.
bildungssprachlich als Mittel oder Werkzeug dienend

Typische Verbindungen zu ›instrumental‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›instrumental‹.

Verwendungsbeispiele für ›instrumental‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dasselbe gilt für die Frage nach der jeweiligen Funktion der instrumentalen M. innerhalb der Kirche. [Mezger, M.: Musik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 12675]
Wenn ich in meinem Haus bin, höre ich meist instrumentale Musik. [Süddeutsche Zeitung, 27.08.2001]
Ich habe es auch immer für eine gute Idee gehalten, instrumentale Musik ohne Titel zu belassen. [Die Welt, 05.01.2005]
Ich bin gläubiger Jude, habe das in 81 Jahren noch nie instrumental gehört. [Der Tagesspiegel, 18.09.1998]
Denkbar wäre es, schließlich ist vollendete kollektive Improvisation immer mehr als elaborierte instrumentale Fähigkeit. [Süddeutsche Zeitung, 14.01.2004]
Zitationshilfe
„instrumental“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/instrumental>.

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