intelligibel

Aussprache  [ɪntɛliˈgiːbl̩]
Worttrennung in-tel-li-gi-bel
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie nur durch den Intellekt u. nicht durch die sinnliche Wahrnehmung erkennbar

Thesaurus

Synonymgruppe
augenfällig · ↗begreiflich · ↗eingängig · ↗einleuchtend · ↗einsichtig · ↗einsichtsvoll · ↗erklärlich · ↗ersichtlich · ↗fassbar · ↗fasslich · ↗glaubhaft · ↗klar · ↗nachvollziehbar · nachzuvollziehen · ↗plausibel · ↗schlüssig · ↗sinnfällig · ↗triftig · ↗verstehbar · ↗verständlich · ↗überzeugend  ●  ↗evident  geh. · ↗gut  ugs. · intelligibel  fachspr., Philosophie · ↗noetisch  fachspr., griechisch, Philosophie
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›intelligibel‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›intelligibel‹.

Verwendungsbeispiele für ›intelligibel‹

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Das zeitlose, intelligible Bewußtsein liegt allem zugrunde und in ihm sind die Relationen der Dinge ewig beschlossen.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 12082
Die Handlung wird seinem intelligiblen Charakter beigemessen, er hat jetzt, in dem Augenblicke, da er lügt, gänzlich Schuld «(B 583).
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1659
Der empirische Charakter ist aber nur die Erscheinung des intelligiblen Charakters, und diesem, dem Willen an sich, kommt absolute Freiheit zu.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - W. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 23860
Erinnerung erscheint stets in einem Widerspiel von eigener Erlebniskraft und einem aktiven intelligiblen Bezug auf sie.
Heuß, Alfred: Verlust der Geschichte, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1959, S. 1
Dem Positivismus, der das Richteramt der aufgeklärten Vernunft antrat, gilt in intelligible Welten auszuschweifen nicht mehr bloß als verboten, sondern als sinnloses Geplapper.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 31
Zitationshilfe
„intelligibel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/intelligibel>, abgerufen am 22.02.2021.

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