intermittierend

Worttrennungin-ter-mit-tie-rend
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

fachsprachlich zeitweilig aussetzend, nachlassend; mit Unterbrechungen, zeitlichen Zwischenräumen erfolgend, verlaufend

Thesaurus

Synonymgruppe
abwechselnd · intermittierend

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ohne ihren intermittierend auftretenden Defätismus könnte offensichtlich die Wirtschaft nicht gedeihen, würde der Antrieb zum Wachstum fehlen.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2001
Der Klang ist dunkel, der Anschlag klopfend, was dafür sprechen könnte, daß zur Janitscharenmusik das Spiel der Becken mit intermittierendem Berühren der Ränder gehört hat.
Caskel, Christoph: Schlaginstrumente. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 9286
Aber auch spezifische Bedingungen der intermittierenden Bekräftigung führen zu unterschiedlicher Löschungsbereitschaft.
Foppa, Klaus: Lernen, Gedächtnis, Verhalten, Köln u. a.: Kiepenheuer & Witsch 1965, S. 257
Statt der subjektiv verspürten Kindsbewegungen kann heute die Herzfrequenz des Kindes als Indikator seines Befindens intermittierend oder kontinuierlich objektiviert werden.
Die Welt, 24.12.2005
Abreißwirbel des Windes an der Kamera erzeugt intermittierende Stoßkräfte um die Senkrechte des Stativs, daher meist Querschwingungen.
Spoerl, Alexander: Mit der Kamera auf du, München: Piper 1957, S. 120
Zitationshilfe
„intermittierend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/intermittierend>, abgerufen am 21.08.2019.

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