Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

intransigent

Aussprache 
Worttrennung in-tran-si-gent
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich nicht zu einem Kompromiss oder zu Konzessionen bereit, unnachgiebig, unversöhnlich

Typische Verbindungen zu ›intransigent‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›intransigent‹.

Verwendungsbeispiele für ›intransigent‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Während man also insgeheim tat, was man konnte, um die »kommunistische Agitation« zu unterbinden, gab sich das offizielle Bonn intransigent. [Die Zeit, 09.11.2009, Nr. 45]
Im Land ist seine Beschreibung als intellektuell nur eine Umschreibung für intransigent. [Die Zeit, 26.12.2011 (online)]
Der Regierungssprecher wies auf den grundsätzlich intransigenten Charakter der Note hin. [Die Zeit, 27.05.1966, Nr. 22]
Warum aber zeigt sich China auf der Bühne der internationalen Politik dermaßen intransigent? [Die Zeit, 14.02.1966, Nr. 07]
Die Paläste, vor denen die intransigente Alte den respektvollen Finger erhoben hatte, waren ihm nur noch niedere, sture Stirnen. [Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 285]
Zitationshilfe
„intransigent“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/intransigent>.

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