invariant

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung in-va-ri-ant
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

Wissenschaft sich bei bestimmten Vorgängen, Umformungen nicht verändernd
in gegensätzlicher Bedeutung zu variant
Beispiele:
eine invariante Größe
ein physikalisches Gesetz, das unter veränderten Bedingungen invariant bleibt

Thesaurus

Synonymgruppe
beständig · feststehend · gleichbleibend · immer wieder · inert · invariabel · jederzeit · konstant · kontinuierlich · stetig · ständig · unabänderlich · unveränderlich  ●  invariant  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • andauernd · endlos · immer wieder einmal · immer wieder mal · immer wiederkehrend · in regelmäßigen Abständen · wieder und wieder · wiederholt · wiederholte Male · zum wiederholten Male  ●  Und täglich grüßt das Murmeltier.  Spruch · immer wieder  Hauptform · (es ist) immer wieder das Gleiche  ugs. · aber und abermals  geh., veraltet · am laufenden Meter  ugs. · dauernd  ugs. · ein(s) ums andere Mal  ugs. · ewig  ugs. · immer und ewig  ugs. · immer wieder das gleiche Spiel  ugs.

Typische Verbindungen zu ›invariant‹ (berechnet)

Merkmal birational relativ

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›invariant‹.

Verwendungsbeispiele für ›invariant‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Elementare, unvorhersehbare Ereignisse verändern nämlich zufällig die sonst invarianten Informationen. [Die Zeit, 22.10.1971, Nr. 43]
Die Wahrnehmung der Reizsituation ist hingegen – nicht nur im Hinblick auf die Anzahl wahrnehmbarer Elemente – sicherlich nicht invariant. [Foppa, Klaus: Lernen, Gedächtnis, Verhalten, Köln u. a.: Kiepenheuer & Witsch 1965, S. 363]
Es muß den jeweiligen bezweckten Gang der Dinge steuern und dabei selber nach einem invarianten Schema verfahren. [o. A.: DER COMPUTER. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1985]]
Drittens hat der Imperativ die bemerkenswerte Eigenschaft, das gegenseitige soziale Interesse an artikulierten und invarianten Handlungsweisen aufnehmen und ausdrücken zu können. [Gehlen, Arnold: Urmensch und Spätkultur, Bonn: Athenäum 1956, S. 173]
Denn er erfüllt weit besser als der Begriff des Geschmacks die Forderung, gegen den Wandel der Zeit invariant zu sein. [Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 47]
Zitationshilfe
„invariant“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/invariant>.

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