inventieren
Worttrennungin-ven-tie-ren (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

veraltet
1.
erfinden
2.
von etw. eine Bestandsaufnahme machen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Einrichtung müßte in der Weise getroffen werden: daß das Warenlager nach jeder Ostermesse inventiert und einem Kommissionär übergeben würde, der dann auf Briefe und Zettel hin auslieferte.
Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Beginn der klassischen Litteraturperiode bis zum Beginn der Fremdherrschaft. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1909], S. 27333
Belgien (und Luxemburg) ist laut Le Monde das einzige westeuropäische Land, das zweierlei Devisenmärkte besitzt, einerseits den offiziellen Markt für kommerzielle Transaktionen, für Importe und Exporte zum offiziellen Wechselkurs, und andererseits seit 16 Jahren einen freien Markt, auf dem die Nationalbank von Belgien nicht inventiert, um die Paritäten zu wahren und auf dem die Devisen gehandelt werden, die aus nichtkommerziellen Transaktionen stammen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1971]
566 Allein das bloße Numerieren und Inventieren, Versehen der Glieder mit Ordnungszahlen, wie man diesen Prozeß nennen könnte, scheint mir noch nicht ganz einer Auffassung des zeitlichen Verlaufs zu entsprechen.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
- Inventarisation, Vermögens- oder Verlassenschaftsverzeichnis, Bestandaufnahme; inventarisieren, inventieren, ein I. machen, Bestand aufnehmen.
o. A.: I. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 39900
»Zu Neujahr wurde das Sortimentslager inventiert, und das Personal überlegte, was alles à Conto novo bestellt werden mußte; gewiß noch mancher Verleger wird sich der langen, überall beschriebenen Verlangzettel, welche um diese Zeit bei ihm einliefen und auf denen alles auf feste Rechnung begehrt war, erinnern, und sich des schmerzlichen Hinblickes auf die Gegenwart nicht erwehren können.
Schulze, Friedrich: Der Deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 8710
Zitationshilfe
„inventieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/inventieren>, abgerufen am 14.12.2017.

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