irreligiös

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungir-re-li-gi-ös (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortzerlegungir-religiös
eWDG, 1969

Bedeutung

nicht religiös, religionslos
Gegenwort zu religiös
Beispiele:
ein irreligiöser Mensch
eine irreligiöse Denkart
nach irreligiösen Prinzipien handeln

Thesaurus

Synonymgruppe
atheistisch · ↗gottesleugnerisch · irreligiös · ↗religionslos · ↗ungläubig · ↗unreligiös

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der erste deutsche Aufklärer ist aber nicht irreligiös, wie man vielleicht vermuten möchte.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1568
Eine grundsätzlich irreligiöse und enthumanisierte Auffassung der M. findet sich bei Machiavelli.
Dahrendorf, R.: Macht. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 24169
Ihm sei es doch nur um eine kulturhistorische Bilanz des Christentums gegangen, geschrieben aus der Perspektive eines nachdenklichen, irreligiösen Sympathisanten der Religion.
Die Zeit, 27.07.2009, Nr. 30
Diese Angst ist nicht unbegründet, da einer Grundthese der Säkularisierungstheorie zufolge eine Gesellschaft umso irreligiöser wird, je mehr sie sich modernisiert.
Die Welt, 25.09.2003
Es steht ihm nicht frei, irreligiös zu sein.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 897
Zitationshilfe
„irreligiös“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/irreligiös>, abgerufen am 09.12.2019.

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