jüdisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung jü-disch
Wortbildung  mit ›jüdisch‹ als Letztglied: ↗antijüdisch · ↗innerjüdisch
eWDG

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Jude
Beispiele:
das jüdische Volk
die jüdische Kunst, Kultur, Zeitrechnung
umgangssprachlicheine jüdische Einrichtung (= nur keine übertriebene Eile!)

Typische Verbindungen zu ›jüdisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›jüdisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›jüdisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und noch in den achtziger Jahren kamen meist jüdische Studenten.
Die Zeit, 17.01.2011, Nr. 03
Unter meinen Gästen sind manche jüdischen Glaubens, manche christlichen Glaubens.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 948
Ein Jahr lang war er dort auf der Suche nach Spuren jüdischen Lebens.
Süddeutsche Zeitung, 25.10.2004
Der jüdische Kaufmann und die anderen russischen Juden des Lagers gewannen ihn sehr lieb.
Klabund: Der Marketenderwagen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2324
Sechzehn neue Siedlungen sind für rund 10000 jüdische Bewohner gedacht, aber nur 1500 haben sich bisher tatsächlich niedergelassen.
o. A. [ms.]: Golanhöhen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1974]
Zitationshilfe
„jüdisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/j%C3%BCdisch>, abgerufen am 28.02.2021.

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