jobben

GrammatikVerb · jobbt, jobbte, hat gejobbt
Aussprache
Worttrennungjob-ben
GrundformJob
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutung

umgangssprachlich jmd. jobbtvorübergehend einer beliebigen Tätigkeit nachgehen um kurzfristig Geld zu verdienen
Beispiele:
Die ausgebildete Logopädin jobbt von Zeit zu Zeit in ihrem Beruf, malt und schreibt Geschichten. [Der Tagesspiegel, 08.05.2005]
Die meisten Elternpaare und Alleinerziehenden können davon ausgehen, dass das Kind jobbt und so einen Teil des Geldes selbst erwirtschaftet – soweit seine berufsqualifizierende Ausbildung oder ein Studium das zulassen. [Die Welt, 22.10.2018]
Elyas M’Barek […] hat schon als Barkeeper gejobbt, bevor er als Schauspieler groß durchstartete. [Süddeutsche Zeitung, 24.10.2015]
Die Wirtschaftskammern empfahlen, statt zu jobben lieber Berufspraktika zu absolvieren. [Die Welt, 13.06.2005]
Doch Yoshi, der Musterschüler, macht nicht mehr mit, seit einigen Monaten geht er nicht mehr zur Schule, sondern jobbt in der kleinen Diskothek »Daikon« […]. [Der Spiegel, 28.09.1987, Nr. 40]

Typische Verbindungen zu ›jobben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aushilfe Babysitter Barkeeper Bühnenarbeiter Call-Center Ferien Fotomodell Hausmeister Hilfsarbeiter Hostess Kellner Kellnerin Kneipe Model Nachtwächter Plattenladen Putzfrau Semesterferien Studentin Studium Taxifahrer Türsteher Videothek Vorlesungszeit Werkstudent Zeitarbeitsfirma halbtags nebenbei nebenher tagsüber

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›jobben‹.

Zitationshilfe
„jobben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/jobben>, abgerufen am 20.02.2020.

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