ketteln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ket-teln
Wortbildung  mit ›ketteln‹ als Erstglied: ↗Kettelmaschine · ↗Kettler  ·  mit ›ketteln‹ als Letztglied: ↗abketten · ↗anketteln · ↗losketteln
 ·  mit ›ketteln‹ als Grundform: ↗verketteln

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [landschaftlich] etw. mit einer Kette an etw. schließen
  2. 2. [Handarbeit] Stoffteile, Maschen miteinander verbinden
eWDG

Bedeutungen

1.
landschaftlich etw. mit einer Kette an etw. schließen
Beispiel:
[das Buch] das er jederzeit an den Gurt gekettelt trug [ C. F. Meyer4,92]
2.
Handarbeit Stoffteile, Maschen miteinander verbinden
Beispiel:
ein gekettelter Kragen

Verwendungsbeispiele für ›ketteln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch kettelt sie zu früh ab, weil eine neue Computerarchitektur in Aussicht stehen soll.
Süddeutsche Zeitung, 07.10.1998
Am roten Faden der Geschichte eines Mannes entlang, der einen Alten auf dem Rücken durch den Himalaya trägt, kettelt Schmerberg Stationen eines Lebens lose aneinander.
Die Welt, 08.05.2003
Hier lagern Stoffe, hier entwirft sie ihre Kollektionen, schneidet zurecht, näht und kettelt auf zwei Nähmaschinen und einer Kettelmaschine.
Die Welt, 17.12.1999
Andere kettelten später weiter.
Der Spiegel, 27.05.1991
Sie kettelte ab.
Pausewang, Gudrun: Die Wolke, Ravensburg: Maier 1989 [1987], S. 134
Zitationshilfe
„ketteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ketteln>, abgerufen am 11.04.2021.

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