kiebig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung kie-big
eWDG

Bedeutung

landschaftlich, besonders berlinisch, salopp übermütig, frech
Beispiel:
kiebig werden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kiebig · keibig
kiebig Adj. nd. ‘zänkisch, gereizt’, hd. (älter, gelegentlich noch mundartlich) keibig, mhd. kībic; zu keifen (s. d.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Streit suchend · auf Streit aus · provozierend · streitsüchtig · zanksüchtig · zänkisch  ●  auf Krawall gebürstet  ugs. · kiebig  ugs. · kratzbürstig  ugs. · krawallig  ugs. · zickig  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›kiebig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Gegenteil, die terroristischen Gruppen wurden von Tag zu Tag kiebiger. [Die Zeit, 03.07.2006, Nr. 27]
Und wenn ihn jemand quasi von der Seite anhaut, kann er ausgesprochen kiebig werden. [Der Tagesspiegel, 28.06.2003]
Mal ist sie die somnambule Fee, mal das kiebige Faktotum. [Der Tagesspiegel, 15.05.2003]
Dann wird er kiebig und macht Jena zum Nabel der Welt. [Der Tagesspiegel, 04.09.2002]
Man kann sie traurig in die Stirn drücken und kiebig wieder zurückschieben. [Die Zeit, 13.07.1979, Nr. 29]
Zitationshilfe
„kiebig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kiebig>.

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