klanglos

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungklang-los (computergeneriert)
WortzerlegungKlang-los
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
ohne Klang, Schwingungen
Beispiele:
eine klanglose Stimme
sie lachte klanglos
2.
umgangssprachlich sang- und klanglosohne viel Aufhebens, in aller Stille
Beispiele:
sang- und klanglos abtreten
er zog sich sang- und klanglos zurück
die Feier, Beerdigung verlief sang- und klanglos
er verließ die Stadt sang- und klanglos (= ohne Abschied)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgang Abschied Untergang abtreten ausscheiden cheiden hinabgehen untergehen verabschieden verschwinden vorübergehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›klanglos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kurz nach der Schau berief das Haus sie klanglos wieder ab.
Die Zeit, 04.10.2010, Nr. 40
Das tun sie zwar klanglos, aber sie tun es nicht lange.
Süddeutsche Zeitung, 31.08.1994
Wie war es möglich, eine derartige Leistung so schnell und klanglos zur "Wende" zu verharmlosen?
Die Welt, 01.10.2004
Weil niemand sprach, hörte man das klanglose Ticken der Bestecke auf den Tellern.
Walser, Martin: Ehen in Philippsburg, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1957], S. 56
Aber er rief nur mit klangloser Stimme nach dem Kellner und be zahlte seine Zeche.
Nabl, Franz: Die Augen. In: ders., Der Tag der Erkenntnis, Graz u. a.: Stiasny 1961 [1919], S. 102
Zitationshilfe
„klanglos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/klanglos>, abgerufen am 18.12.2018.

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