klick

Duden GWDS, 1999

Bedeutung

lautm. für ein klickendes Geräusch
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

klick · klicks · klicken · klickern · (an)klicken · Klick · (Maus)klick · Klicker
klick, klicks Interjektion schallnachahmend für einen helltönenden Knacklaut, für metallisches Klingen, für den Klang beim Anstoßen der Gläser. Dazu die Wortgruppe klicken Vb. ‘hell und kurz klingen, knacken, mit der Peitsche knallen, ticken, knipsen, einschnappen, beflecken’ (16. Jh.), mhd. zerklicken ‘mit leichtem Knall bersten’, nl. klikken, engl. to click; iterativ klickern Vb. ‘knacken, mit Kugeln spielen’ (18. Jh.); (an)klicken Vb. ‘eine (Maus-, Computer)taste antippen’ (20. Jh.); Klick m. ‘helltönender, metallisch klingender Schall, Schlag, Klecks, Fleck’, bildlich ‘Makel’ (16. Jh.), engl. click; (Maus)klick m. ‘leichte Berührung der (Maus)taste am Computer’ (20. Jh.); Klicker m. ‘Murmel, Spielkugel’, die beim Zusammenstoß mit einer anderen klick macht (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Kilometer · tausend Meter  ●  ↗km  Einheitenzeichen · klick  fachspr., militärisch
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für 23 Pfennig wollte Gscheidle schon nach vier Minuten das erste „klick“.
Die Zeit, 08.04.1977, Nr. 15
Der Auslöseknopf der Kamera macht immerfort „klick“, fast ist der ganze Film schon durchgespult.
Die Zeit, 23.12.1983, Nr. 52
Zitationshilfe
„klick“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/klick>, abgerufen am 18.09.2019.

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