klicken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung kli-cken
Wortbildung  mit ›klicken‹ als Erstglied: ↗Klickbetrug  ·  mit ›klicken‹ als Letztglied: ↗anklicken · ↗ausklicken · ↗doppelklicken · ↗einklicken · ↗wegklicken
 ·  mit ›klicken‹ als Grundform: ↗Klicken
eWDG

Bedeutung

einen hellen, kurzen, metallenen Ton beim Einrasten von sich geben
Beispiele:
der Fotoapparat klickte, und die Aufnahme war gemacht
es klickt beim Entsichern des Gewehres
das Feuerzeug klickt
das Klicken der Pfennigabsätze war auf der Straße weithin hörbar (= das helle Klappern der Pfennigabsätze war auf der Straße weithin hörbar)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

klick · klicks · klicken · klickern · (an)klicken · Klick · (Maus)klick · Klicker
klick, klicks Interjektion schallnachahmend für einen helltönenden Knacklaut, für metallisches Klingen, für den Klang beim Anstoßen der Gläser. Dazu die Wortgruppe klicken Vb. ‘hell und kurz klingen, knacken, mit der Peitsche knallen, ticken, knipsen, einschnappen, beflecken’ (16. Jh.), mhd. zerklicken ‘mit leichtem Knall bersten’, nl. klikken, engl. to click; iterativ klickern Vb. ‘knacken, mit Kugeln spielen’ (18. Jh.); (an)klicken Vb. ‘eine (Maus-, Computer)taste antippen’ (20. Jh.); Klick m. ‘helltönender, metallisch klingender Schall, Schlag, Klecks, Fleck’, bildlich ‘Makel’ (16. Jh.), engl. click; (Maus)klick m. ‘leichte Berührung der (Maus)taste am Computer’ (20. Jh.); Klicker m. ‘Murmel, Spielkugel’, die beim Zusammenstoß mit einer anderen klick macht (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
klicken · ↗klickern · tickeln · ↗ticken · ↗tickern
Oberbegriffe
  • (ein) Geräusch machen · zu hören sein
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›klicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›klicken‹.

Verwendungsbeispiele für ›klicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch bevor ich etwas sagen konnte, hörte ich es in der Leitung klicken.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 262
Allerdings ist es nicht einmal nötig, sich den zeitaufwendigen Weg von Bank zu Bank entlang zu klicken.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.2000
Hier muss man klicken, um mit der Suche beginnen zu können.
Der Tagesspiegel, 21.01.2000
Hinter ihm, in der Küche, hörte ich das Feuerzeug meiner Mutter klicken.
Rothmann, Ralf: Stier, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1991 [1991], S. 103
Während es klickte, leuchteten an den runden Skalen des Kastens rote Signale auf.
Morgner, Irmtraud: Rumba auf einen Herbst, Hamburg u. a.: Luchterhand 1992 [1965], S. 260
Zitationshilfe
„klicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/klicken>, abgerufen am 23.02.2021.

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