klieben

GrammatikVerb · klob, hat gekloben
GrammatikVerb · kliebte, hat gekliebt
Aussprache
Worttrennungklie-ben (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch
Beispiel:
Holz klieben (= spalten)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

klieben Vb. ‘spalten’ (nur südd. öst., im übrigen Sprachgebiet seit dem 17./18. Jh. außer Gebrauch). Das starke Verb ahd. klioban (9. Jh.), mhd. klieben, asächs. klioƀan, mnd. klūven, mnl. clieven, nl. klieven, aengl. clēofan, engl. to cleave, anord. kljūfa, schwed. klyva ‘spalten’ (germ. *kleuban) führt mit griech. glýphein (γλύφειν) ‘aushöhlen, in Stein, Erz, Holz eingraben, gravieren’, glyphís (γλυφίς) ‘Kerbe’, lat. glūbere ‘abschälen, besonders ein Tier abdecken’ und vielleicht auch aslaw. glǫbokъ, russ. glubókij (глубокий) ‘tief’ auf ie. *gleubh- ‘schneiden, schnitzen, abschälen’ (dazu s. auch ↗klauben, ↗Kloben, ↗Kluft, ↗Knoblauch).
Zitationshilfe
„klieben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/klieben>, abgerufen am 16.09.2019.

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