klieren

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungklie-ren
Wortbildung mit ›klieren‹ als Letztglied: ↗abklieren · ↗beklieren · ↗hinklieren · ↗vollklieren
eWDG, 1969

Bedeutung

landschaftlich, salopp (etw.) schlecht, unsauber schreiben
Beispiele:
eilig klierte sie die Sätze auf das Papier
der Junge hat in sein Schulheft gekliert
kliere nicht so scheußlich!

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An der Wand der Backstube unmittelbar neben der Kirche hätten sie aber "Kima Born 666" gekliert.
Die Welt, 09.07.2002
Vom Nebentisch der Maack sieht Kufalt einmal an, nickt und kliert weiter.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 1, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 148
Zitationshilfe
„klieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/klieren>, abgerufen am 14.10.2019.

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