kloppen

Grammatik Verb · kloppt, kloppte, hat gekloppt
Aussprache  [ˈklɔpn̩]
Worttrennung klop-pen
Wortbildung  mit ›kloppen‹ als Erstglied: ↗Klopperei  ·  mit ›kloppen‹ als Letztglied: ↗Schinkenkloppen · ↗abkloppen · ↗rankloppen · ↗zusammenkloppen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
norddeutsch, mitteldeutsch klopfen, schlagen
2.
umgangssprachlich sich prügeln

Thesaurus

Synonymgruppe
boxen · ↗hauen · ↗prügeln · ↗schlagen  ●  ↗dreschen  ugs. · kloppen  ugs.
Unterbegriffe
  • (jemanden) ohrfeigen  ●  (jemandem) eine Maulschelle verpassen  bundesdeutsch, veraltend · (jemandem) eine Ohrfeige geben  Hauptform · ↗(jemandem) eine (he)runterhauen  ugs. · (jemandem) eine auflegen  ugs., österr. · (jemandem) eine klatschen  ugs. · (jemandem) eine kleben  ugs., bundesdeutsch · (jemandem) eine kleschen  ugs., österr. · (jemandem) eine knallen  ugs. · (jemandem) eine langen  ugs. · (jemandem) eine picken  ugs., österr. · (jemandem) eine runterhauen  ugs. · (jemandem) eine schallern  ugs., bundesdeutsch · (jemandem) eine scheuern  ugs., bundesdeutsch · (jemandem) eine schmieren  ugs. · ↗(jemandem) rechts und links eine (he)runterhauen  ugs. · (jemandem) rutscht die Hand aus  ugs., fig., Redensart · ↗(jemanden) abwatschen  ugs., bayr.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) (eine) Schlägerei liefern · ↗(sich) (gegenseitig) verbleuen · ↗(sich) (gegenseitig) verdreschen · ↗(sich) (gegenseitig) verhauen · ↗(sich) prügeln · ↗(sich) schlagen  ●  ↗(sich) (gegenseitig) verkloppen  ugs. · (sich) kloppen  ugs. · (sich) prügeln wie die Kesselflicker  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›kloppen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kloppen‹.

Verwendungsbeispiele für ›kloppen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch an diesem Abend wird Levy sich wieder kloppen, verbal.
Der Tagesspiegel, 30.05.2002
Die waren aus rohem Holz gekloppt, das konnte man noch genau sehen.
konkret, 1989
Aber seine 40 Überstunden im Monat hat er auch gekloppt. 2300 bis 2500 Mark netto brachte er nach Hause.
Die Zeit, 25.03.1983, Nr. 13
Die pubertierenden Damen und Herren kloppen sich dann nicht mehr.
Die Welt, 11.08.2003
Daß man Regimenter Griffe kloppen läßt, ist wohl heute nicht mehr üblich.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 03.04.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16420
Zitationshilfe
„kloppen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kloppen>, abgerufen am 19.01.2021.

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