kloppen

GrammatikVerb · kloppt, kloppte, hat gekloppt
Aussprache
Worttrennungklop-pen (computergeneriert)
Wortbildung mit ›kloppen‹ als Erstglied: ↗Klopperei  ·  mit ›kloppen‹ als Letztglied: ↗Schinkenkloppen · ↗abkloppen · ↗rankloppen · ↗zusammenkloppen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
norddeutsch, mitteldeutsch klopfen, schlagen
2.
umgangssprachlich sich prügeln

Thesaurus

Synonymgruppe
boxen · ↗hauen · ↗prügeln · ↗schlagen  ●  ↗dreschen  ugs. · kloppen  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) (eine) Schlägerei liefern · ↗(sich) (gegenseitig) verbleuen · ↗(sich) (gegenseitig) verdreschen · ↗(sich) (gegenseitig) verhauen · ↗(sich) prügeln · ↗(sich) schlagen  ●  ↗(sich) (gegenseitig) verkloppen  ugs. · (sich) kloppen  ugs. · (sich) prügeln wie die Kesselflicker  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ball Griff Karte Kesselflicker Nagel Schulter Spruch Tonne Wand du mal manchmal rumkloppen Überstunde

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kloppen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch an diesem Abend wird Levy sich wieder kloppen, verbal.
Der Tagesspiegel, 30.05.2002
Die waren aus rohem Holz gekloppt, das konnte man noch genau sehen.
konkret, 1989
Aber seine 40 Überstunden im Monat hat er auch gekloppt. 2300 bis 2500 Mark netto brachte er nach Hause.
Die Zeit, 25.03.1983, Nr. 13
Die pubertierenden Damen und Herren kloppen sich dann nicht mehr.
Die Welt, 11.08.2003
Daß man Regimenter Griffe kloppen läßt, ist wohl heute nicht mehr üblich.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 03.04.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16420
Zitationshilfe
„kloppen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kloppen>, abgerufen am 21.05.2019.

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