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kompendiös

Grammatik Adjektiv
Worttrennung kom-pen-di-ös
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich, veraltet in der Art eines Kompendiums (abgefasst), gedrängt, zusammengefasst

Verwendungsbeispiele für ›kompendiös‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Werke haben hierfür eine im Vergleich zu den entsprechenden amerikanischen Anlagen besonders kompendiöse Elektronenschleuder für eine Energie von sechs Mill. [Die Zeit, 20.02.1950, Nr. 08]
Was diese Reihenform ins Extensive zieht, bietet uns, zweitens, die Wechselwirkung in kompendiöser, in sich zurücklaufender Form. [Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1900], S. 15071]
Durch Zusammenziehung der Individualurteile in ein Klassenurteil gewinnt unsere Erkenntnis lediglich einen konziseren, kompendiöseren Ausdruck. [Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630]
Zitationshilfe
„kompendiös“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kompendi%C3%B6s>.

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