kompetitiv

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungkom-pe-ti-tiv (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich zuständig, maßgebend
2.
veraltet sich mitbewerbend
3.
fachsprachlich eine notwendige Ergänzung fordernd
  z. B. von chemischen Reaktionen, die zu ihrem Ablauf ein weiteres Reagens erfordern

Thesaurus

Synonymgruppe
auf Wettbewerb beruhend · kompetitiv · konkurrierend
Assoziationen
Antonyme
  • kompetitiv

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abwertung Föderalismus Hemmung Reizung Umfeld Vorteil fördernd kooperativ

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›kompetitiv‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das hiesige System ist kompetitiv, man erwartet, dass ich gute Forschung mache und attraktiv für die Studenten bin.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2003
Der Sport ist dadurch nicht weniger kompetitiv, dafür aber weitaus ungefährlicher.
Die Zeit, 23.10.2013, Nr. 43
Der Funktionsweise der Überträgerstoffe am nächsten liegt der Wirkungsmechanismus der kompetitiven Antagonisten.
Dudel, Josef: Synaptische Erregung und Hemmung. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 117
Man kennt in der Enzymchemie seit langem die kompetitive Hemmung.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 232
Sie befürworten mit Mehrheit die Todesstrafe, sind prüde und bis zur Besessenheit kompetitiv.
Der Spiegel, 06.08.1984
Zitationshilfe
„kompetitiv“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/kompetitiv>, abgerufen am 22.10.2019.

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